protdbvGesellschaftliche Erwartungen und bürokratische Experten: Die Kommissionen und Ausschüsse des Deutschen Bundes als Foren politischer Aushandlungsprozesse (1816–1848)

Mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird ab 2016 ein auf drei Jahre angelegtes Forschungsvorhaben zur inneren Geschichte des Deutschen Bundes durchgeführt. Das Projekt ist bei der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt und untersucht im Rahmen einer multiperspektivischen Kulturgeschichte der inneren Verwaltung des Deutschen Bundes die vielfältigen Kommunikationsprozesse zwischen Bürokratie und Gesellschaft, die Interdependenzen und Interaktionen zwischen Verwaltung und Verwalteten und damit die symbolische Inszenierung, Vermittlung und Aneignung der Bundesverfassung in der konkreten Lebenswirklichkeit der Menschen. Der Deutsche Bund soll damit als politischer Akteur in einer sich rasch transformierenden Gesellschaft neu verortet werden.

Projektmitarbeiter:
jmueller2  m.kreutzmann2
Publikationen im Rahmen des Projekts:

Jürgen Müller (Hrsg.), Deutscher Bund und innere Nationsbildung im Vormärz (1815–1866). (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 101). Göttingen 2018.

Prof. Dr. Jürgen Müller, München/Frankfurt

Projektleiter

Dr. Marko Kreutzmann, Jena

Wissenschaftlicher Mitarbeiter